Über Michelstadt

Kultur- und Sehenswürdigkeiten

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Theater:
Kleinkunstbühne Patat, Michelstädter Theatersommer, jährliche Freilichtspiele im historischen Kellereihof Theaterkarren e.V. Odenwald, seit 1998 regelmäßige Veranstaltungen mit wechselnden Gruppen und Regisseuren, Rodeo Clowns - Das junge Tourneetheater (arbeitet in Kooperation mit den DRK Suchtselbsthilfegruppen des Odenwaldkreises und spielt an Schulen in ganz Deutschland Präventionsstücke)

Museen: Odenwald- und Spielzeug-Museum, Historische Mühle von 1420, Landesrabbiner Dr. l. E. Lichtigfeld-Museum, Privates Elfenbeinmuseum Ulrich Seidenberg, Motorrad-Museum

Bauwerke: Michelstadt hat eine pittoreske Altstadt mit vielen Fachwerkhäusern. Besondere Erwähnung verdienen – teils innerhalb der Altstadt, teils in den Wäldern des sonstigen Stadtgebiets - die folgenden Bauwerke: das Historische Rathaus, der Diebsturm an der Stadtmauer, der Kellereihof (eine im frühen Renaissancestil überbaute fränkische frühmittelalterliche Burganlage) im Stadtmauer-Ring von Michelstadt, die spätgotische Stadtkirche (Ende des 15. Jahrhunderts), die Einhards-Basilika, das Schloss der Grafen zu Erbach-Fürstenau - Schloss Fürstenau – darin Teile einer alten Wasserburg in Michelstadt-Steinbach, das Eulbacher Jagdschloss mit Englischer-Parkanlage, das Römerbad und Kastelle als Teil des Neckar-Odenwald-Limes.

Historisches Rathaus
Das Michelstädter Fachwerkrathaus, das auf einer Briefmarke der Deutschen Post verewigt und in der ganzen Welt bekannt ist, wurde im Jahre 1484 im Stil der Spätgotik errichtet, danach mehrfach im Inneren verändert und war von 1743 bis 1903 verschindelt. Das Erdgeschoß des Rathauses diente von Beginn an als Markthalle. Das Rathaus wurde in Rähmbauweise errichtet, der rückwärtige Teil (Ostwand) war ursprünglich ein Teil der Friedhofsmauer, auf den das obere Rähm des Erdgeschosses aufliegend errichtet wurde. Bis jetzt ist nicht bekannt, wer der Baumeister ist, vermutet wurde, dass die Anregung für den Bau von Schenk Adolar von Erbach und Bischof Johann von Dalberg (dessen Berater) ausgegangen sein könnte.

Die Kellerei
Der Kellereihof ist eine im frühen Renaissancestil überbaute fränkische frühmittelalterliche Burganlage, die in den Stadtmauer-Ring um Michelstadt integriert ist. Diese Burg ist selbst eine Überbauung eines römischen Siedlungs- und Handelsplatzes am Kreuzungspunkt zweier römischer Straßen zur Versorgung der Odenwälder und Mainischen Limes-Kastelle. Als Zeugnis dafür gilt der im benachbarten, historisierend restaurierten Diebsturm eingemauerte Mercur-Torso. Dieser Wehrturm diente bis in das beginnende 19. Jahrhundert als Gefängnis und wird heute bei Stadtführungen fälschlicherweise als der Bergfried der Frankenburg bezeichnet. Der tatsächliche Bergfried ist jedoch an der Nordostecke der Zehntscheune in den Bau integriert und bis zur Traufenhöhe der Scheune abgetragen aber gut durch seine Rundung zu erkennen.

Die spätgotische Stadtkirche
Die Stadtkirche, fertig gestellt 1490, wurde als Ersatz für eine aus karolingischer Zeit von Einhard anstelle einer Holzkirche erbauten Steinkirche gebaut. Die Pfeiler des Mittelschiffs sowie die Wände des südlichen und nördlichen Seitenschiffs wurden 1475 errichtet. Der Chor stammt aus dem Jahr 1461, die Nordwand des Vorchors ist noch karolingisch. Sie beherbergte bis in die 1970er Jahre in ihrem Glockenturm eine der wertvollsten Bibliotheken Deutschlands, die über tausend Bände umfassende Bibliothek des aus Michelstadt stammenden Speyrer Domherren Nicolaus Matz, die dieser seiner Vaterstadt und ihren Bürgern zu Ende des 14. Jahrhunderts vererbte. Die Bibliothek ist mittlerweile in einem eigens dafür umgebauten Lagerhaus der Michelstädter Poststation derer von Thurn und Taxis untergebracht. Die Vorgängerin der Stadtkirche war über dem hier entspringenden Bach namens Kiliansfloß, einer frühkeltisch-germanischen Kultstätte und späteren römischen Mithraskultstätte errichtet worden. Der gefasste Kiliansfloß speiste neben dem Taufbecken auch alle städtischen Brunnen. Die eigentliche Quelle des Kiliansfloßes liegt jedoch weit außerhalb der Stadt, der Bach verschwindet unweit des Friedhofs in einem Erdloch und entspringt dann wieder mitten in der Stadt.

Einhards-Basilika im Stadtteil Steinbach
EinhardsbasilikaDie Einhards-Basilika wurde von Einhard erbaut, dem Chronisten und Vertrauten Karls des Großen. Die zwischen 824 und 827 errichtete karolingische Kirche ist eines von wenigen in weiten Teilen erhalten gebliebenen karolingischen Bauwerken überhaupt. Nachdem sich die im Auftrag Einhards durch seinen notarius Ratleik in Rom gestohlenen Reliquien der Heiligen Petrus und Marcellinus in der Krypta der Basilika infolge von Alpträumen seiner Diener und dem „Blutschwitzen“ der Gebeine dort nach Einhards Auffassung nicht wohl fühlten, verlegte Einhard zusammen mit seiner Frau Emma seinen Sitz und die Reliquien nach Ober-Mulinheim am Main, dem heutigen Seligenstadt, das dann auch zu einem Wallfahrtsort mit einer neuen, größeren Basilika wurde. Überliefert ist, dass die gestohlenen Reliquien versteckt von Rom bis Saint-Maurice (Kanton Wallis) transportiert wurden. Von dort wurden sie in einem jubelnden Pilgerzug nach Michelstadt gebracht. Die Steinbacher Basilika wurde mehrfach umgebaut, erweitert, umgewidmet, diente als Hospital und ab dem 17. Jahrhundert als Scheune. Nach der Wiederentdeckung als karolingisch 1873 begann die Erforschung und Sicherung der noch intakten Teile der Basilika.
Die Einhards-Basilika war bis 1967 im Besitz der Grafen zu Erbach-Fürstenau. Heute ist das Gelände Eigentum des Landes Hessen.

Das Schloss der Grafen zu Erbach-Fürstenau im Stadtteil Steinbach
Schloss Fürstenau mit Schmucktorbogen (1588)
Neues Palais (links) des Schlosses FürstenauDas gesamte Schlossensemble ist eine sehenswerte Aneinanderreihung verschiedener Baustile: von Resten der alten kurmainzischen Grenzfestung und Wasserburg (um 1300) auf der Nordseite über die gotischen Arbeiten der Steinmetze, die vom Straßburger Münsterbauhof nach Steinbach kamen, hin zum Renaissance-Stil des gigantischen Torbogens (1588) zwischen den beiden westlichen Ecktürmen der Wasserburg, der die Burgmauer ersetzte und den finsteren und feuchten Burghof zum ehemaligen Burggarten hin öffnete, der Renaissance-Schlossmühle, einer ehemaligen Münzprägestätte (heute eigenes Laufwasserkraftwerk), dem zierlichen barocken Kavaliershaus an der Mümling, dem westlich an die Wasserburg angrenzenden klassizistischen Wohntrakt „Neues Palais“ (1810/11) und der spätbarocken Orangerie im Schlosspark, der ganz modern im englischen Stil gestaltet wurde. Im Obergeschoß der Orangerie war das kleine Schloßtheater untergebracht.
Schloss Fürstenau wird noch heute vom Hauschef der Grafen zu Erbach-Fürstenau (s. Erbach (Adelsgeschlecht)) und seiner Familie bewohnt. Die ehemals kurmainzische Wehranlage lag auf dem Grund des Schenken zu Erbach (einem Ahnherrn des damals noch ungeteilten Geschlechts) und ging 1355 in seinen Besitz. Eine äußere Besichtigung des Schlosses ist tagsüber möglich. In der stilvollen äußeren Vorburg mit einem Torbogen von 1765 haben sich einige prominente Bildende Künstler eingerichtet (u.a. im ehemaligen Marstall, nach 1765).

Römerbad und Kastelle
In der unmittelbaren Nähe von Würzberg befinden sich mitten auf einer Waldlichtung die Überreste des römischen Kastells Würzberg, das als Teil des Neckar-Odenwald-Limes etwa im Jahre 100 n. Chr. erbaut wurde und circa 60 Jahre lang benutzt wurde, bevor die Grenzlinie weiter nach Osten verschoben wurde. Das Kastell ist nur noch in seinen Umrissen durch einen Erdwall zu erkennen. Das direkt am Kastell gelegene kleine römische Badehaus hingegen wurde teilweise restauriert, die Böden wiederhergestellt und die Mauern bis in eine Höhe von ungefähr einem Meter aufgebaut. So lässt sich trotz der geringen Größe des Bades, das nur für die ca. 120 Mann starke Besatzung des Kastells erbaut wurde, der Aufbau eines Römischen Bades gut erkennen.
Unweit des Ortsteils Vielbrunn sind im Bereich des ehemaligen Jagdschlosses der Fürsten von Löwenstein-Wertheim-Rosenberg auch noch die Spuren des Limes-Kastells Hainhaus im Gelände sichtbar. Ferner befindet sich am östlichen Rande des Michelstädter Gebietes das Kastell Eulbach nahe dem Eulbacher Park, einem englischen Landschaftspark aus dem frühen 19. Jahrhundert mit dem gleichnamigen Jagdschloss und einem angegliederten Wildpark.

Weitere Bauwerke
Sendemast Würzberg ESOC-Bodenstation Michelstadt

Regelmäßige Veranstaltungen
„Michelstädter Bienenmarkt“ - Jedes Jahr an Pfingsten, findet seit 1954 statt. „Musiknacht“ - Jedes Jahr im Juli finden in der Altstadt verschiedene Konzertaufführungen statt. „Kirchweihfest mit Weinbrunnenfest“ - Aus den Brunnen der Altstadt wird am Weinbrunnenfest ausgeschenkt, die Brunnen werden geschmückt. „Michelstädter Weihnachtsmarkt“ - Von Freitag vor dem ersten Advent an. Geöffnet ist der Markt Montag bis Freitag von 13.00 bis 20.00 Uhr und am Wochenende von 11.00 bis 20.00 Uhr bis zum 4. Advent. „Nightgroove“ - Der erste Samstag im November. Viele Bands spielen in verschiedenen Kneipen und Restaurants. „Michelstädter Theatersommer“ - seit 2003 jährliche Freilichtfestspiele. "Erbach-Michelstädter Museumsnacht" - seit 2007 jährlich im Herbst.

Geografische Lage
Michelstadt ist die größte Stadt des Odenwaldkreises und grenzt unmittelbar an die Kreisstadt Erbach.

Nachbargemeinden

Nachbargemeinden
Michelstadt grenzt im Norden an die Gemeinde Brombachtal, die Stadt Bad König und die Gemeinde Lützelbach, im Osten an die Stadt Klingenberg, die Marktgemeinden Laudenbach, Kleinheubach, die Stadt Miltenberg, die Marktgemeinde Weilbach, die Stadt Amorbach und die Marktgemeinde Kirchzell (alle sieben: Landkreis Miltenberg in Bayern), im Süden an die Stadt Erbach sowie im Westen an die Gemeinden Mossautal und Reichelsheim.

Stadtgliederung

Stadtgliederung
Michelstadt, Rehbach, Steinbach, Steinbuch, Stockheim, Vielbrunn, Weiten-Gesäß, Würzberg

Geschichte

Geschichte
Michelstadt wurde im Jahre 741 n. Chr. erstmals urkundlich erwähnt durch den fränkischen Hausmeier Karlmann, den Onkel Karls des Großen.
Michelstadt zählt zu den ältesten Siedlungen des inneren Odenwaldes. Seine Burg ist aus einem fränkischen Gutshof hervorgegangen. Diese wurde zu einem Zufluchtsort für die Bewohner der Umgebung ausgebaut; als fränkisches Königsgut schenkte es im Jahre 741 Fürst Karlmann (der Onkel Karls des Großen) dem Bonifatiusschüler Burkard, dem ersten Bischof von Würzburg. Diese Schenkung war sicherlich dem Bischof Burkhart persönlich zugedacht, denn das Gebiet von „Michelnstat“ ging nach seinem Tode im Jahr 791 wieder an die fränkische Königskrone zurück.

Fachwerkhäuser am Marktplatz mit Marktbrunnen
Im Jahre 815 wurde die Mark „Michlinstat“ erneut verschenkt. Als Anerkennung für seine großen Verdienste als Vertrauter am Hofe Karls des Großen erhielt Einhard den Hauptort und alles Land im Umkreis von 2 Leugen (etwa 15 km) von Karls Sohn, Ludwig dem Frommen, als freies Eigentum. Er ist der Erbauer der Einhardsbasilika. Im Jahre 819 vermachte er seinen Odenwälder Besitz dem Kloster Lorsch und beschrieb dabei recht genau die Grenzen der Mark Michelstadt. Mit Einhards Tod am 14. März 840 trat das Kloster Lorsch dessen Erbe an.

Altes Wappen am Rathaus von 1743
Im 17. Jahrhundert wurden die ersten Häuser außerhalb der schützenden Mauern errichtet. Als drittes Stadttor kam 1773 noch das Neutor hinzu. Im 19. Jahrhundert wurden die Tortürme nacheinander abgerissen.
Im Jahre 1806 kam Michelstadt mit der Grafschaft Erbach zum Großherzogtum Hessen.
Der Bau der Eisenbahnlinie und ihre Fertigstellung 1870 nach Darmstadt sowie 1881 nach Eberbach, brachte für Michelstadt einen starken wirtschaftlichen Aufschwung. Aus dem einstigen Ackerbürgerstädtchen mit all seinen Handwerkern und Händlern entwickelte sich ein ansehnliches Gemeinwesen mit bedeutenden Industriebetrieben auf der Grundlage einer jahrhundertealten Eisenverarbeitung. Wirtschaftlich begann ein neues Zeitalter. Aus der Tuchweber- und Färberzunft entwickelte sich eine Tuchfabrik, aus Eisenhütten entstanden Maschinenfabriken. Die Elfenbeinschnitzerei war Ausgangspunkt für Betriebe der Souvenir-Branche und der Kunststoff-Verarbeitung.
Im Jahr 2007 wurde die Fusion der Städte Michelstadt und Erbach zur neuen Stadt Erbach-Michelstadt für 2009 beschlossen. Ziel war es, einerseits mit 31.000 Einwohner eine größere Gewichtung in Hessen zu haben und andererseits Kosten einzusparen. Durch einen Bürgerentscheid in beiden Städten wurde das Vorhaben jedoch gestoppt. Die Michelstädter votierten dabei mit 54,9 Prozent gegen die Städtefusion.

Bürgermeister

Bürgermeister
Bei der Wahl am 8. März 2009 wurde der parteilose Kandidat Stephan Kelbert mit 52,7% im ersten Wahlgang zum Bürgermeister gewählt. Er trat das Amt am 16. September 2009 an und löste Reinhold Ruhr (ÜWG) ab.

Bei der Bürgermeisterwahl 2015 wurde Stephan Kelbert mit 81,4 % für eine zweite Amtszeit bis 2021 wiedergewählt.

Städtepartnerschaften- und freundschaften

Städtepartnerschaften
Rumilly (Frankreich) und Hulst (Niederlande).

Städtefreundschaften
Bad Dürkheim

Regelmäßige Veranstaltungen

Regelmäßige Veranstaltungen
„Michelstädter Bienenmarkt“ - Jedes Jahr an Pfingsten, findet seit 1954 statt. „Musiknacht“ - Jedes Jahr im Juli finden in der Altstadt verschiedene Konzertaufführungen statt. „Kirchweihfest mit Weinbrunnenfest“ - Aus den Brunnen der Altstadt wird am Weinbrunnenfest ausgeschenkt, die Brunnen werden geschmückt. „Michelstädter Weihnachtsmarkt“ - Von Freitag vor dem ersten Advent an. Geöffnet ist der Markt Montag bis Freitag von 13.00 bis 20.00 Uhr und am Wochenende von 11.00 bis 20.00 Uhr bis zum 4. Advent. „Nightgroove“ - Der erste Samstag im November. Viele Bands spielen in verschiedenen Kneipen und Restaurants. „Michelstädter Theatersommer“ - seit 2003 jährliche Freilichtfestspiele. "Erbach-Michelstädter Museumsnacht" - seit 2007 jährlich im Herbst.

Verkehr

Verkehr
In Michelstadt kreuzen sich die Bundesstraßen 45 und 47, beides alte Handelsstraßen von Frankfurt am Main nach Augsburg bzw. von Worms nach Würzburg.
Die Stadt verfügt über einen Bahnhof an der Odenwaldbahn (Eberbach–Erbach–Darmstadt–Frankfurt bzw. –Hanau). Hier halten Regionalbahn-, (Stadt-Express-) und Regional-Express-Züge der VIAS GmbH.
Zudem verfügt Michelstadt über den Sonderlandeplatz Flugplatz Michelstadt, der etwa zwei Kilometer westlich der Stadt liegt und von einem Verein betrieben wird.

Bildung

Bildung
Stadtschule Michelstadt (Grundschule), Schule am Hollerbusch (Grundschule), Einhardschule (Grundschule des Stadtteils Steinbach), Grundschule Vielbrunn, Theodor-Litt-Schule (Mittelstufenschule), Gymnasium Michelstadt (G8 und G9), Berufliche Schulen des Odenwaldkreises (beinhaltet u. a. Berufsschule, Berufsfachschule und Berufliches Gymnasium. Heutiger Name: „BSO - Europaschule“.)

Persönlichkeiten

Persönlichkeiten
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Dietrich Schenk von Erbach (*1390, † 1459 in Aschaffenburg), Erzbischof von Mainz (von 1434 bis 1459)
-Nicolaus Matz (* ~1433, † 1513 in Speyer), Rektor der Universität Freiburg, Domherr in Speyer
-Seckel Löb Wormser (* 1768 in Michelstadt, † 1846 ebenda)
-Kabbalist Ludwig Bogen (1809-1886), Revolutionär, Abgeordneter in der Frankfurter Nationalversammlung
-Kanut Schäfer (1894–1971), Schriftsteller
-Fritz Kredel (* 1900, † 1973 in New York), Grafiker und Illustrator
-Heinz Hindorf (1909 - 1990), Glasfensterkünstler
-Gabriele von Lutzau (* 1954), Bildhauerin, wohnt und arbeitet in Michelstadt
-Rebecca Horn (* 1944), Künstlerin
-Stefan Seeger (* 1962), Chemiker, Universitätsprofessor und Unternehmer
-Jessica Schwarz (* 1977), Moderatorin und Schauspielerin
-Karl Neff (1882-1958), hessischer Landtagsabgeordneter, Landrat und 1930-1933 Bürgermeister von Michelstadt
-Heinrich Ritzel (* 1893 in Offenbach am Main; † 1971 in Basel), 1919 mit 26 Jahren jüngster Bürgermeister Deutschlands in Michelstadt, Bundestagsabgeordneter
-Gehard Ritzel (* 1923), Diplomat und Botschafter für das Auswärtige Amt und als Ministerialdirigent im Bundeskanzleramt unter Willy Brandt tätig.

(Quelle: www.wikipedia.de)